Die d.velop tech con ist die interne Tech-Konferenz von d.velop, bei der d.veloper:innen selbst das Mikrofon ergreifen und in Vorträgen ihr Wissen teilen. Vom 15. bis zum 17. September 2026 fand sie zum vierten Mal am d.velop campus in Gescher statt. Neue Trends, Erfahrungen und Learnings, aber auch spannende Ideen finden auf dieser dreitägigen Veranstaltung ihre Bühne, zusammen mit einem externen Vortrag und mehreren Abendformaten. 2026 waren es 30 Sessions von 29 Speaker:innen vor rund 163 Teilnehmenden. In diesem Artikel geben wir dir einen Einblick in das Format und teilen die wichtigsten Erkenntnisse unter dem diesjährigen Motto „Code smarter, not harder“.





Was genau ist die d.velop tech con?
Die d.velop tech con gibt es seit 2023 und ist seitdem von zwei auf drei Tage gewachsen. Von Anfang an sollte das Format den Entwickler:innen die Möglichkeit geben, sich weit über die Grenzen von Teams und Alltag hinaus auszutauschen und zu vernetzen. Von verteilten Systemen über generative KI und Tests bis hin zu Erfahrungen aus dem Betrieb sollte hier alles seinen Platz finden. Ziel war dabei nicht nur das gemeinsame Lernen, sondern auch die Chance, die eigene Perspektive zu erweitern und Raum für Innovation zu schaffen. Mit dem Wachstum von d.velop ist dieser Austausch über Teamgrenzen hinweg noch wichtiger geworden. Teilnehmen können alle d.veloper:innen mit Interesse an Technik und Softwareentwicklung, von Junior-Entwickler:innen bis zu erfahrenen Architekt:innen. Die Vorträge kommen über einen Call for Papers zustande, alle Speaker:innen tragen freiwillig vor.
Welche Themen prägten die d.velop tech con 2026?
Die Agenda 2026 umfasste acht Themenbereiche, von KI über Security, DevOps und Testing bis zu Frontend- und Backend-Entwicklung. Den größten Block bildete KI mit fünf Talks. Da die Veranstaltung vor allem der Softwareentwicklung gewidmet ist, ändern sich die Schwerpunkte jedes Jahr mit dem, was d.veloper:innen im Alltag beschäftigt.

Wie verändert KI die Softwareentwicklung bei d.velop?
Unter dem Leitgedanken „where AI meets code“ beschäftigten sich die fünf Vorträge mit der Frage, wo KI (künstliche Intelligenz) eingesetzt werden kann, wie sie die Entwicklung beeinflusst und wie Teams ihre Vorteile nutzen. Dass KI inzwischen ihren Weg in die verschiedensten Bereiche gefunden hat, zeigte die Bandbreite der Vorträge: von ihrem Nutzen bei der Sicherstellung von Barrierefreiheit über hilfreiche Skills und Werkzeuge bis hin zu ihrem Einfluss auf die Sicherheit. In „AI and Accessibility“ ging es etwa darum, wie Claude Code hilft, Probleme bei der Barrierefreiheit zu finden, zu beheben und zu vermeiden, statt sie aufwendig manuell zu testen. In „Is Your Repo Agent-Ready?“ ging es darum, wie KI-Agenten Tests, Linter und CI als Feedback nutzen, um sich an funktionierenden Code heranzuarbeiten. „Divide the Work, Not the Trust“ ging der Frage nach, welche Aufgaben sich für parallel arbeitende Agenten eignen und welche besser sequenziell bleiben.
Was hat der externe Security-Vortrag gezeigt?
Sicherheit war auch das Thema des externen Impulses: In „Navigating the Security Maze: An Interactive Adventure“ brachten Simon Dreher und Matthias Römer von inovex die Herausforderungen der Sicherheit im Entwicklungsprozess auf die Bühne. Die Zuhörenden konnten dabei den Verlauf der Präsentation per Live-Abstimmung steuern. Dabei mussten sie Anforderungen an Sicherheit mit Entwicklungsaufwand, Ressourcen und Prozessen in Einklang bringen. Die Keynote am zweiten Tag war nicht der einzige Security-Beitrag: Zwei interne Talks ergänzten das Thema, darunter „Preparing for the Post-Quantum Transition“ zur Frage, wie Quantencomputing die Sicherheit verändert.
Warum bleibt Software-Architektur ein Dauerthema?
Software-Architektur bleibt ein Dauerthema, weil sie die Basis ist, auf der d.veloper:innen täglich bauen. Dass es wichtig ist, die Grundlagen hin und wieder aus neuer Perspektive zu betrachten, zeigen die Vorträge zu diesem Thema, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der tech con ziehen. 2026 gab es dazu einen zweiteiligen Grundlagenblock „Fundamentals of software architecture“ und einen Talk darüber, wie sich Code-Komplexität empirisch und psychologisch analysieren lässt.
Auch bestehende Prozesse wie die Schritte hinter der Dokumentation von Software profitieren von neuen Ansätzen.
Was bietet die d.velop tech con neben den Vorträgen?
Die d.velop tech con bietet auch neben der Bühne Formate, bei denen Teilnehmer:innen ihre Kreativität und ihr Können unter Beweis stellen.
Der erste Abend gehörte den Pet-Projects: Projekte voller neuer Ansätze und Ideen, die Entwickler:innen in der dafür bereitgestellten InnovationTime verfolgen. Beim Community-Abend mit Dinner am zweiten Tag gab es außerdem die erste Ausgabe von d.velop jeopardy, einer eigenen Abwandlung des bekannten Quizformats Jeopardy!.
Auch Capture the Flag war wieder dabei, diesmal an allen drei Tagen und offen für alle Erfahrungsstufen. In diesem Wettbewerb nehmen Teilnehmer:innen eine andere Perspektive ein und suchen mithilfe versteckter Hinweise nach Sicherheitslücken in dafür bereitgestellten Systemen. So wird Wissen nicht nur vermittelt, sondern im Wettkampf aktiv angewandt. Die Siegerehrung bildete den Abschluss der d.velop tech con.
Alle Sessions wurden aufgezeichnet und werden nach der Konferenz bereitgestellt. So können d.veloper:innen verpasste Talks nachholen und das Wissen mit ihren Teams teilen.
Was ist die InnovationTime bei d.velop?
Die InnovationTime ist ein Teil der Arbeitszeit, den Entwickler:innen und Designer:innen bei d.velop nutzen dürfen, um Neues zu lernen und innovative Ansätze auszuprobieren. Damit bekommt der Markenwert innovativ im Entwickleralltag bewusst Raum. Die besten Ideen präsentieren d.veloper:innen regelmäßig im Format innovation2use vor der Belegschaft. Auf der d.velop tech con haben sie mit dem Pet-Project-Abend eine weitere Bühne.
Welche Learnings nehmen wir aus der d.velop tech con 2026 mit?
Die d.velop tech con 2026 hat insbesondere drei Learnings hervorgebracht, die d.veloper:innen jetzt in ihre Teams tragen.
- Where AI meets code: Skills und KI-Tooling sind in vielen Bereichen der Softwareentwicklung etabliert. Die Aufgabe ist jetzt, ihren Einsatz und unseren Umgang mit KI gezielt zu verbessern. Der Talk „Skill Issue: Enhancing Agentic Development“ brachte es auf den Punkt: Wenn ein Agent scheitert, hilft meist kein besseres Modell, sondern bessere Skills.
- The security maze: Je mehr KI in der Entwicklung steckt, desto wichtiger wird Sicherheit. Wer mit neuen Werkzeugen am Puls der Zeit bleibt, muss auch die neuen Risiken im Blick behalten, die diese Werkzeuge mitbringen.
- Architektur: Gute Software-Architektur bleibt die Grundlage für gute Produkte. Neue Ansätze und Learnings helfen d.veloper:innen, eine stabile Basis und einen guten Startpunkt für neue Wege zu schaffen.
Wie geht es 2027 weiter?
Nach der tech con ist bekanntlich vor der tech con. Während Teilnehmer:innen ihre gewonnenen Eindrücke zurück in ihre Teams tragen, beginnen im Hintergrund bereits die Planungen für das Jahr 2027. Wie bei unserer täglichen Arbeit gilt auch hier das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung. Das Feedback der Teilnehmer:innen entscheidet mit, wie die nächste d.velop tech con aussieht.
Du willst bei der nächsten d.velop tech con selbst auf der Bühne stehen?
Bei d.velop entwickelst du Software in einem Umfeld, das offen für neue Ideen ist und Wissen über Teamgrenzen hinweg teilt. Entdecke unsere offenen Stellen in der Softwareentwicklung.
Häufige Fragen zur d.velop tech con
Die d.velop tech con ist die interne Entwickler- und Tech-Konferenz, die d.velop seit 2023 jährlich für d.veloper:innen organisiert. Auf dem Programm stehen Talks, Workshops und Hands-on-Sessions zu Software, KI und angrenzenden Themen. 2026 fand sie vom 15. bis 17. September am d.velop campus in Gescher statt.
Die Vorträge halten d.veloper:innen, die sich über einen Call for Papers freiwillig als Speaker:innen melden. 2026 kam eine externe Keynote von inovex dazu.
Nein, die d.velop tech con ist eine interne Konferenz. Teilnehmen können alle d.veloper:innen mit Interesse an Technik und Softwareentwicklung, von Junior-Entwickler:innen bis zu erfahrenen Architekt:innen.
Offene Stellen in der Softwareentwicklung findest du auf der Karriereseite von d.velop.